Vierter Denkanstoß zum Coronavirus in der Pfingstzeit

Es soll nicht durch Heer und Kraft geschehen, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR Zebaoth“ Sach. 4,6b

Die Politik hat mit „Heer und Kraft“ auf das Coronavirus reagiert. Folge: Wirtschaftlicher Trümmerhaufen, gigantische Staatsverschuldung, Firmenpleiten, verlorene Arbeitsplätze, ruinierte Existenzen. Die Kirchenleitungen haben es auch nicht besser gewusst. Folge: Keine Gottesdienste, keine Bibel- und Gebetsstunden, keine Seelsorge an Kranken- und Sterbebetten. (Nun fängt es zaghaft wieder an)

Inzwischen tragen alle einen „Mundschutz“ - besser: „Maulkorb“. Er symbolisiert den Verlust der Meinungsfreiheit. Renommierte Wissenschaftler, die die veröffentlichte Meinung zum Coronavirus und den Umgang mit ihm in Frage stellen, werden sowohl von der Politik als auch von den Kirchenleitungen ignoriert.

Ich lerne daraus: Mit Heer und Kraft entsteht nur Chaos. Das Thema zur Pfingstzeit lädt uns als Christen ein, umzudenken, anders zu denken, neu zu denken! Wo der Geist Gottes wirkt, entsteht neues Leben. (1. Mose 1,2)

Was hat Europa und den Westen so einzigartig in der Welt gemacht? Historiker sind sich einig: Ohne Bibel und ihre vermittelten Werte, wäre Europa und der Westen nicht zu dem geworden, was er ist. Es waren eben nicht „Heer und Kraft“, die Europa und den Westen in der Bildung, in Ernährungs- und Gesundheitsfragen zu dem gemacht haben, was er in der Welt ist. Sondern es waren Menschen, die das eine Ohr an der Bibel und damit am Geist Gottes hatten. Von diesem Geist wurden sie inspiriert. Das andere Ohr hatten sie bei den Fragen und Nöten der Menschen. So wurde Europa in der Geschichte erfolgreich gebaut.

Wir stehen jetzt in der Coronakrise vor der Frage: Worauf vertrauen wir als Christen, sowohl als Gemeinden als auch ganz persönlich: Auf „Heer und Kraft“ oder auf den „Geist Gottes“?

Jesus sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum (mit Heer und Kraft) kämpfen!“ (Joh. 18,36). Es geschieht aber durch den Geist Gottes.

Dann sind am Pfingsttag tausende von Menschen in Jerusalem. Sie hören die Predigt des Petrus. Das Wort Gottes, der Geist Gottes geht ihnen durchs Herz, die erste Gemeinde entsteht ohne Heer und Kraft. Der Geist Gottes wirkt auch, dass sie beieinander bleiben in der Unterweisung und Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen, in der Feier der Sakramente und im Gebet. (Apg. 2, 42) Das geht auf Dauer nicht online!

D.h. da haben Menschen ihr Ohr am Wort Gottes, am Geist Gottes und das setzt kreative Kräfte frei für Mission und Diakonie.

Nun bin ich gespannt, wie die Coronageschichte bei uns weiter geht und auf wen wir als Gemeinden als auch auf einzelne Christen vertrauen: Auf Heer und Kraft oder auf den Geist!

Damit niemand in diesen Tagen geistlich verhungert, verweise ich auf die Online- Angebote, die hier auf der Homepage verlinkt sind.

Ihr Günther Röhm

Wir Gemeinschaftspastoren sind selbstverständlich auch in Coronazeiten für sie da. Wir reden und beten gerne mit Ihnen. Wir besuchen Sie auch und nehmen uns für Sie Zeit und hören Ihnen zu. Rufen Sie uns an.

Sie können gerne auch mailen:

Günther Röhm, 07431/51374 oder Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailguenther.roehm(at)sv-web.de ,

Marco Görtler, 07433/382687 oder Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailmarco.goertler(at)sv-web.de ,

Friedemann Tröger, 07431-1388044 oder Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailfriedemann.troeger(at)sv-web.de ,

Manuel Braunmiller, 0177-6930683 oder Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailmanuel.braunmiller(at)sv-web.de ,

Bärbel Schmid, 07431/54370 oder Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailschmidbaerbel(at)gmx.de